KVP Prozessverbesserung & Optimierung

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KVP Prozessverbesserung Netzplan Problem-Entscheidungs-Plan Matrix-Diagramm Portfolio-Diagramm Baumdiagramm Relationsdiagramm Affinitätsdiagramm Analyse Prozessverbesserungsmatrix Zielsetzung PDCA-Zyklus Aktives Qualitätsmanagement

Die Prozessverbesserung steht bei KVP im Mittelpunkt. Prozessverbesserung bzw. Prozessoptimierung ist allerdings nicht nur ein anliegen von KVP. Jeder der beruflich mit Prozessmanagement zu tun hat muss das anliegen haben den von ihm betreuten Prozess stetig zu verbessern und effizienter zu gestalten. Hier zeigen wir Ihnen wie Sie eine Prozessverbesserung mit verschiedenen Methoden erreichen.

Prozessverbesserung - Aktives Qualitätsmanagement

Was ist aktives Qualitätsmanagement? Vereinfacht gesagt könnte man sagen, aktives Qualitätsmanagement bedeutet, dass man selbst handelt um die Qualität seiner Prozesse und Produkte zu verbessern und nicht wartet bis ein Eingriff von extern vorgeschrieben wird, weil eine Norm geändert wurde bzw. die Kunden beginnen mangelnde Qualität zu bemängeln. Aktives Qualitätsmanagement heißt getreu dem KVP-Motto: Ständige Verbesserung zum Besseren.

Zur Weiterentwicklung der Qualitätsfähigkeit ist ständige Prozessverbesserung einschließlich der Prozesse und Abläufe in den "indirekten" und "administrativen" Unternehmensbereichen durch alle notwendig.

Durch alle bedeutet, dass sämtliche Mitarbeiter hinter diesem Konzept stehen müssen und es täglich "Leben".

VORLAGE:
 

Nutzen Sie das Ishikawa Diagramm zur Prozessverbesserung – hier kostenloser Download!
 

Die prozessorientierte Organisation - PDCA

Kern der prozessorientierten Organisation ist der PDCA-Zyklus.

KVP PDCA-Zyklus

Abb. I: PDCA-Zyklus

Erfolgreiche Prozessverbesserung

Das Vorgehen zur Erzielung erfolgreicher Verbesserungen wird in den nächsten Abschnitten und Grafiken beschrieben. Mit den folgenden Schritte und die bei diesen anzuwendenden Techniken (Methoden) erleichtern und systematisieren die Vorgehensweise um zu erfolgsversprechenden Prozessverbesserungen zu gelangen.

Prozessverbesserungen / Prozessoptimierungen erfordern:

  • Das Denken in Zusammenhängen (Verständnis über betriebliche Abläufe)
  • Das Erkennen von Verknüpfungen (Fehlermechanismen und Ihre Ursachen)
  • Die Berücksichtigung von Auswirkungen (auf die Funktion und Folgen beim Kunden)

Das systematische Prozessverbesserungsverfahren wird im nächsten Abschnitt visualisiert.

SCHULUNG: Erfahren Sie hier alles zu Prozessverbesserung im Seminar KVP / KAIZEN Methodenkompetenz

Systematische Prozessverbesserungsverfahren

Systematische Prozessverbesserung Ablauf, Verfahren

Abb. II: Systematische Prozessverbesserungsverfahren

Analyse potentieller Probleme bei der Prozessverbesserung

Folgendes empfiehlt sich bei der Herangehensweise zur systematischen Prozessverbesserung:

  1. Plan aufstellen: Was, Wo, Wann, mit wieviel (Personal, Material, Werkzeugen, usw.) soll geschehen?
  2. Potenzielle Probleme: Was könnte schief gehen? Was darf nicht passieren?
  3. Denkbare Ursachen: Warum könnte es schief gehen?
  4. Vorbeugende Maßnahmen: Wie können wir das potentielle Problem verhindern (die denkbare Ursache entfernen)?
  5. Eventualmaßnahmen: Wie können wir den Schaden im Eventualfall mindern?
  6. Warn- und Meldesystem: Wer meldet wem, wann, was (um die Eventualmaßnahmen auszulösen)?

Zielsetzung der Prozessverbesserung

Zielsetzung der Prozessverbesserung

Abb. III: Zielsetzung der Prozessverbesserung

Analyse mittels Prozessverbesserungsmatrix

Mittels der Prozessverbesserungsmatrix können Sie analysieren, in welchen Prozessbereichen Sie sich verbessern sollten z.B. um Kundenwünschen und Kundenerwartungen besser zu entsprechen.

Analyse mittels Prozessverbesserungsmatrix

Abb. IV: Analyse mittels Prozessverbesserungsmatrix

Die sieben Managementwerkzeuge / M7

Zum Umgang mit operativen Zielen hat die Japanese Union of Scientistis and Engineers (JUSE) sieben neue Managementwerkzeuge (Seven New Tools / M7) zusammengestellt. Diese Seven New Tools dienen auch zur Methodenkompetenz in KVP und KAIZEN und sind ein Hauptwerkzeug bei der Prozessverbesserung und Prozessoptimierung. Wir stellen Ihnen im folgenden die Seven New Tools, auch Sieben Qualitätswerkzeuge genannt, exemplarisch dar. Wenn Sie mehr zu den M7 erfahren möchten empfehlen wir Ihnen diesen Link:

THEMENLINK: Sieben Qualitätswerkzeuge

Die Sieben Qualitätswerkzeuge zur Prozessverbesserung sind: 

  • Affinitätsdiagramm (zur Identifizierung von Untersuchungsschwerpunkten)
  • Relationsdiagramm (zur Setzung von Untersuchungsschwerpunkten)
  • Baumdiagramm (zur Operationalisierung von Untersuchungsschwerpunkten)
  • Portfoliodiagramm (zur Operationalisierung von Untersuchungsschwerpunkten)
  • Matrixdiagramm (zur Operationalisierung von Untersuchungsschwerpunkten)
  • Problem-Entscheidungs-Plan (zur Unterstützung bei der Detailplanung)
  • Netzplan (zur Unterstützung bei der Detailplanung)

KVP / KAIZEN praxisnah erleben und professionell umsetzen

In diesen Schulungen erfahren Sie alles zum kontinuierlichen Verbesserungsprozess und wie Sie diesen in Ihrem Unternehmen einführen, betreuen und durchsetzen.



Das Affinitätsdiagramm

Affinitätsdiagramm

Abb. V: Beispiel eines Affinitätsdiagramm

Das Relationsdiagramm

Das Relationsdiagramm ermöglicht eine strukturierte Darstellung der Wechselwirkungen verschiedener Aspekte eines Problems.

Die Frage ist: Welche Faktoren beeinflussen eine schnelle Beförderung ? Um die Wechselwirkungen zu gewichten, zählt man die von einer Karte ausgehenden bzw. eingehenden Pfeile.

Relationsdiagramm

Abb. VI: Beispiel eines Relationsdiagramm

VORLAGE:
 

Zur Unterstützung erhalten Sie hier kostenlos eine KVP-Maßnahmenliste zum Download!
 

Das Baumdiagramm

Das Baumdiagramm untersucht alle möglichen Ursachen anhand mehrerer aufeinanderfolgender Schritte.

Die Frage ist: Wovon hängt eine schnelle Beförderung ab?

Baumdiagramm

Abb. VII: Beispiel eines Baumdiagramm

Das Portfolio-Diagramm

Das Portfolio-Diagramm zeigt Entwicklungsmöglichkeiten.

Portfolio-Diagramm

Abb. VIII: Beispiel eines Portfolio-Diagramm


KVP bzw. KAIZEN professionell umsetzen

Sie möchten KVP in Ihrer Organisation einführen oder weiter entwickeln? Nutzen Sie unsere professionellen KVP Vorlagen und Checklisten!


Das Matrix-Diagramm

Matrix-Diagramm (House of Quality)

Abb. IX: Beispiel eines Matrix-Diagramm (House of Quality)

Der Problem-Entscheidungs-Plan

Vergleichbar einer FMEA werden beim Umsetzen von Teilschritten schon im Vorfeld potentielle Hindernisse untersucht und geeignete Gegenmaßnahmen festgelegt. Dies geschieht im Problem-Entscheidungs-Plan.

Problem-Entscheidungs-Plan

Abb. X: Beispiel eines Problem-Entscheidungs-Plan

Der Netzplan

Netzplan

Abb. XI: Beispiel eines Netzplan


KVP / KAIZEN praxisnah erleben und professionell umsetzen

In diesen Schulungen erfahren Sie alles zum kontinuierlichen Verbesserungsprozess und wie Sie diesen in Ihrem Unternehmen einführen, betreuen und durchsetzen.


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